Im Wind der Freiheit, Tanja Kinkel, Hoffmann und Campe, 2025
[Bibliotheksexemplar, eigene Meinung, Werbung]
Darum geht es
Luise Otto (später Peters) ist die erste Herausgeberin einer Frauenzeitung in Sachsen. Sie tritt für die Anerkennung der Frauen in der damaligen männergeprägten Zeit ein. Anhand ihrer Lebensgeschichte erzählt Tanja Kinkel in lebhaften, konfliktreichen und spannenden Szenen die unruhigen Zeiten von März 1848 bis Juni 1849 nach. Luise, die aufgrund eines Erbes finanziell lange versorgt ist und sich einen Namen als Schriftstellerin aufgebaut hat, begegnet immer wieder Susanne, die aus den ärmsten Verhältnissen kommt und in der Revolutionszeit einen gefährlichen Auftrag angenommen hat.
Mein Eindruck
Die Geschichte der beiden Frauen ist tief und geschickt mit den revolutionären Ereignissen verwoben. Die bewundernswerte Erzählkunst von Tanja Kinkel ließ mich das Buch fast nicht aus der Hand legen.
Fazit
Wer einen Einblick in die damaligen Ereignisse zur Revolution 1848/49, die Probleme und Lebensumstände bekommen möchte und dazu noch eine spannende Geschichte lesen möchte, dem kann ich IM WIND DER FREIHEIT nur empfehlen.






