Tod in den Highlands, Sybille Baecker, emons, 2026
[Rezensionsexemplar, eigene Meinung, Werbung]
Darum geht es
Die Privatdetektivin Alison Dexter bekommt einen neuen Auftrag: Diskret soll sie ermitteln, wer die Spezialabfüllung eines seltenen Whiskys der
Brennerei Castletown Distillery gefälscht hat. Diese Flaschen werden für hohe Preise gehandelt und ausgerechnet ihr Ex-Mann hat eine gefälschte
Flasche in einer Auktion erstanden. Nun denkt er, er hätte ein Recht, bei Alisons Ermittlungen mitzumischen.
Das sind nicht die einzigen Schwierigkeiten, mit denen sich Alison herumschlagen muss. Und dann taucht da diese Leiche auf und die
Ereignisse überschlagen sich.
Mein Eindruck
Von der ersten Seite an bin ich gedanklich in Schottland. Kleine Seitenhiebe bekommt das schottische Wetter ab, z.B. dass Alison ihre Verabredungen bei gutem Wetter am River trifft, und die restlichen 360 (!) Tage in Cafés. Die detailreichen Beschreibungen, die Karte am Anfang und die tiefen Landes- und Menschenkenntnisse bringen mir das Land so nahe, dass ich nach Ende des Buches gleich hinfahren möchte (kleine Warnung 😉 ).
Alison ist eine toughe Detektivin, clever und sehr sympathisch. Stück für Stück folgt sie den Spuren. Der Fall bietet spannende Entwicklungen und viele Einblicke in die Whiskybrennerei, das Leben und die Geschichten der Schotten.
Mir gefallen die Figurencharakterisierungen, ihre Weiterentwicklung und die Tiefe der Persönlichkeiten, die sich zeigen. Und natürlich das Setting in Schottland mit dem Whisky.
Tod in den Highlands ist der dritte Teil der Highland – Reihe, aber ich brauche die Vorkenntnisse nicht. Allerdings möchte ich nun auch die beiden anderen Bücher lesen und hoffe, dass es noch viele Geschichten mit Alison gibt.
Fazit
Eine tolle Landschaft, ein spannender Kriminalfall und eine tiefe Kenntnis von Land und Leuten (und Whisky) haben für mich dieses Buch zu einem besonderen Lesevergnügen gemacht. Gerne mehr – von allem.

Danke an Sybille Baecker und den emons-Verlag für die Bereitstellung des Buches.





