Widdersehen, Leonie Swann, Dumont, 2026
[Rezensionsexemplar, eigene Meinung, Werbung]
Darum geht es
Wieder auf ihrer Wiese grasen – davon haben die Schafe von Glennkill ja auf ihrer Frankreichreise geträumt. Doch als sie wieder auf der Wiese ankommen, ist es nicht so schön wie gedacht. Zusätzlich stehen jetzt drei Fremdschafe auf ihr, die Schäferin verschwindet, dafür taucht ein abgehackter Finger im Schäferwagen auf und der Metzger kehrt zurück.
Die Schafe um Miss Maple, Mopple the Whale und Madouc, Schaf auf Probe, begeben sich auf die Suche nach ihrer Schäferin, trauen sich über alle Berge, geraten von einem Fettnäpfchen in das andere und mehr als ein Mal in Lebensgefahr.
Mein Eindruck
Endlich ein Widdersehen mit den Schafen von Glennkill, und schon wieder ist ihre Schäferin weg. Das geht natürlich nicht.
Die Gedanken der Schafe mit ihren besonderen und verschiedenen Wesenszügen zu lesen und mit ihren Augen auf die Welt zu schauen ist etwas besonders. Gemeinsam sind sie so stark, dass sie ausbrechen und ihre Schäferin suchen.
Witzige Dialoge, ein offensichtliches Verbrechen und bei der Aufklärung stehen sich wenn, dann nur die Schafe mit ihren schaf-sinnigen Dialogen und Schlussfolgerungen selbst im Weg. Und bei einem ihrer Abenteuer dachte ich sofort an eine wahre Begebenheit, die es sogar bei uns in die Abendnachrichten geschafft hat … aber es passt so gut zu dieser besonderen Herde.
Fazit
Die Fortsetzung ist gelungen, genauso herzerfrischend anders und unterhaltsam wie der erste Band Glennkill. Die Idee der ermittelnden Schafe trägt und ist so kurzweilig, dass ich erstens mit einem wolligen Gefühl und Schmunzeln das Buch zuklappte und zweitens weidende Schafe nun (wieder) mit einem anderen Blick betrachte … was sie wohl denken?

Vielen Dank an LovelyBooks und den Dumont Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.






