Tod in Blau und Gold, R.H. Manegold, Romy Hausmann, 2025
[Kauf, eigene Meinung, Werbung]
Wenn die Firmenfeier mit einem Toten endet
Darum geht es
Eigentlich startet die Jubiläumsfeier der Versicherung Arsekuro in einem Restaurant in Stuttgart feucht-fröhlich.
Doch Dirk hält sich die ganze Zeit schon abseits, bis er an seinem Tisch tot zusammensinkt. Die resolute Charly Krug, in der Versicherung für verdächtige Fälle zuständig, vermutet gleich einen unnatürlichen Tod und übernimmt die Sicherung des Tatortes, bis die Polizei eintrifft.
Hauptkommissar Liam Davis ist unwillig, sein Feierabend wurde gerade ruiniert und dann muss er sich auch noch mit dieser attraktiven Hobbydetektivin auseinandersetzen. Doch tatsächlich ist schnell klar, dass der Todesfall ein Mord war, und da versteht er keinen Spaß. Trotz aller Befragungen hinkt er aber immer einen Schritt hinter Charly hinterher, die trotz seiner Ermahnung weiter ermittelt und sich in Gefahr begibt.
Mein Eindruck
»Tod in Blau und Gold« ist ein gut aufgebauter Cosy-Crime, der Spaß beim Lesen macht. Dazu tragen nicht nur die Dialoge zwischen Charly und Hauptkommissar Davis bei, die sich gegenseitig ihre Zuneigung noch nicht eingestehen wollen. Auch Oma Hettie mit ihrem ersten Poledance und Charlys Lieblingskollege Bernie sind herzerfrischend originell.
Ebenso spannend zu lesen ist der Kriminalfall mit einem rasanten Finale. Neben den offensichtlichen Spuren, denen Charly und Liam folgen, bekomme ich als Leserin schon erste Brotkrumen, die sich in der Rückschau zu einem Bild zusammensetzen. So wird eine grundsolide Krimigeschichte geschrieben.
Fazit
Das Figurenensemble macht Spaß, der Kriminalfall ist spannend aufgebaut, die Geschichte liest sich rund. Ein gelungenes Debüt von R.H. Manegold. Ich freue mich schon auf weitere Ermittlungen von Charly und Liam.







