Tod im Piemont – Weißer Trüffel, schwarzer Tod, Anna Merati, Gmeiner, 2026
[Rezensionsexemplar, eigene Meinung, Werbung]
Darum geht es
Die junge Café-Inhaberin Sofia Dalmasso ist mehr als eine gute Seele in dem Dorf in den Bergen nahe des Lago Maggiore. Denn sie kann im Kaffeesatz die Zukunft lesen. Dabei scheut sie diese Gabe, denn beim letzten Mal sah sie den Tod voraus und er trat ein. Deshalb ist sie auch zurückhalten, als die Marktfrau Anna sie um einen Mokka bittet, die Sorte Kaffee, aus der sie im Satz liest.
Dann stirbt Anna und Sofia beginnt Fragen zu stellen. Diese führen sie auch in die Region Alba, wo die wertvollen, weißen Trüffel wachsen, die Anna verkaufte.
Mein Eindruck
Sofia, Laura, Allesandro und die Menschen aus dem Dorf Corazzo sind liebevoll gezeichnete Charaktere, die mir schnell ans Herz wachsen. Neben den kleinen zwischenmenschlichen Problemen und den bildreichen und geschmacksintensiven Beschreibungen, die mich nach Italien, ins Piemont entführen, kommt der eigentliche Kriminalfall gerade in der zweiten Hälfte etwas zu kurz.
Dennoch oder gerade wegen der engagierten Sofia und ihrem Eifer, diesen Fall zu lösen, lese ich dieses Buch gerne.
Fazit
Mehr Cosy als Crime in diesem wundervoll beschriebenen Italiensetting. Manch Beschreibung des Essens lässt mich wünschen, dieses sofort probieren zu können.
Im Vergleich zum ersten Band fand ich den Kriminalfall diesmal weniger spannend und er zeichnet sich durch eine eher unaufgeregte Ermittlung aus.

Danke an die Autorin Anna Merati und den Gmeiner Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.






