*Rezension* DAS GESCHENK DES MEERES von Julia R. Kelly – Eine berührende Lebensgeschichte über verpasste Chancen

Darum geht es: In einem kleinen Dorf an der schottischen Küste wird im Winter 1900 ein Junge aus den Fluten gerettet. Der Junge sieht dem Kind der Dorflehrerin Dorothy ähnlich wie ein Zwilling. Doch der ist vor Jahren bei einem Sturm im Meer verschwunden. Trotzdem nimmt Dorothy ihn bei sich auf, bietet ihm Wärme und Liebe, so dass er im wörtlichen und übertragenen Sinne auftaut. Mit der Zeit werden Erinnerungen wach, bei Dorothy und der Dorfgemeinschaft und manche ungeklärte Fragen werden endlich beantwortet.

*Rezension* ÜBER DIE TOTEN NUR GUTES von Andreas Izquierdo – wenn die Toten mitreden wollen

Über die Toten nur Gutes: Ein Trauerredner ermittelt von Andreas Izquierdo, Dumont, 2025 [Rezensionsexemplar, eigene Meinung, Werbung] Darum geht es: Mads Madsen ist Trauerredner und bereitet gerade die Beerdigung seines Vaters vor. Und Vorbereitung ist hier im wahrsten Sinne des Wortes gemeint, denn es ist ein Testlauf, eine Testrede (die dritte) und sein Vater noch…

*Rezension* DER TOTENGRÄBER UND DIE PRATERMORDE von Oliver Pötzsch – Zauberei, Magie und Mord – wer treibt sein Unwesen am Prater?

Der Totengräber und die Pratermorde von Oliver Pötzsch, Ullstein, 2025 [Kauf, eigene Meinung, Werbung] Darum geht es: Auch Wien will 1886 modern sein und gerade im Bereich der Zauberei gibt es den einen oder anderen aufsehenerregenden Trick. Doch leider wird die »zersägte Jungfrau« tatsächlich zersägt – ein verunglückter Trick oder ein Mordanschlag? Und dann sind…

*Rezension* DIE VERLORENE von Miriam Georg – Von Müttern und Töchtern und über das Schweigen – welch eine ergreifende Geschichte, die den Bogen spannt zwischen 1943 und 2019

Die Verlorene von Miriam Georg, Fischer – Verlag, 2025   Von Müttern und Töchtern und über das Schweigen – welch eine ergreifende Geschichte, die den Bogen spannt zwischen 1943 und 2019 Darum geht es Als Laura in den Papieren ihrer gestorbenen Großmutter Änne ein Bild und weitere Papiere findet, stellt sie schmerzlich fest, wie wenig…

*Rezension* DIE FARBE DES SCHATTENS von Susanne Tägder – Ein Junge verschwindet in Mecklenburg, 1992 – eine Geschichte über Ängste, Neuanfänge und Verloren sein – und den Tod

Die Farbe des Schattens von Susanne Tägder, Tropen, 2025 [Rezensionsexemplar, eigene Meinung, Werbung] Darum geht es: In einer Stadt in Mecklenburg verschwindet ein 11-jähriger Junge. Kriminalhauptkommissar Groth, nach über 25 Jahren Dienst in Hamburg zurück in seine alte Heimat gekehrt, organisiert die Suche, zuerst noch mit ein wenig Hoffnung, den Jungen in der kalten Januarzeit…