Mit seinen immergrünen Zweigen bietet sich der Tannenbaum als Weihnachtsbaum an. Grün steht in der dunklen Zeit als Zeichen für Leben und Hoffnung. Schon im Mittelalter stellt man zu Weihnachten mit Äpfeln, goldgefärbten Nüssen, Datteln und bunten Kugeln geschmückte Bäume auf. In den Zunfthäusern dürfen die Kinder von dem schmackhaften Schmuck naschen. Und ab dem 18. Jahrhundert werden auch Kerzen an den Baum gesteckt.
Mit den Befreiungskriegen gegen Napoleon verbreitet sich der Tannenbaum auch als Sinnbild des Deutschtums in allen (deutschen) Haushalten und von dort in die Welt. Zuerst wird die Tradition in den Adelshäusern und in der Stadt gepflegt, und wer keinen Platz zum Aufstellen hat (in den beengten Verhältnissen kam das sehr häufig vor), der hängt den Baum an die Decke, meist quer. Dann kommen schon die Kinder nicht unerlaubt an die Leckereien.
1848 wird ein Bild von Queen Victoria, Prinz Albert (von Coburg, als einem Deutschen) und ihren Kindern mit einem Weihnachtsbaum im Hintergrund veröffentlicht und macht den geschmückten Baum international populär. Auch nach Amerika bringen deutsche Auswanderer die Tradition mit und 1891 schließlich wird der erste »Christmas Tree« vor dem Weißen Haus in Washington aufgestellt.
Schreibimpuls
Weihnachtsbaum
Welche Geschichte fällt dir zum Weihnachtsbaum ein?
Es kann eine Erinnerung an deine Kindheit oder ein Erlebnis sein, das nicht lange zurückliegt.
Oder der Weihnachtsbaum spielt in einer fiktiven Geschichte eine Rolle …






