Heute erzähle ich wieder einmal von meinem 12. Tag des Monats. Eine Aktion von Caroline (hier beschrieben). Schau auch mal bei ihr vorbei, dort gibt es noch viele tolle Beiträge.
In 12 Bildern geht es durch den Tag. Wobei ich ehrlich sagen muss, es sind eher Bilder vom Morgen und Abend.
Aber schaut selbst.
Kaffee!!!
Nachdem ich mit meiner süssen Havaneserdame Kaba draußen war, wollte ich mir Kaffee kochen, aber das geht bei mir nicht immer so schnell. Kein Vollautomat, kein Pulver, keine Kapseln. Tatsächlich habe ich sogar noch eine alte Handkaffemühle, mit der sich meine Oma jeden Mittag ihr Kaffeepulver gemahlen hat und dann mit einem Filter und heißem Wasser aufgegoßen hat.
An der Farbe kann man schon sehen, diese elektrische Kaffeemühle ist schon etwas älter. Aber praktisch. Man kann sogar die Anzahl der Tassen an dem Knopf einstellen, solange läuft das Mahlwerk dann.
Ob das bei mir passt, keine Ahnung, ich mahle immer nach Gefühl und fülle dann jeden morgen meine Metallkapsel für meine Espressomaschine.




Endlich Kaffee. Ich bin zwar kein „Kaffee“ Junkie, der ohne das schwarze Getränk nicht leben kann, aber gerade trinke ich gerne eine Tasse am Morgen.
Und heute ist es etwas ganz besonderes, weil ich gestern ganz überraschend diese tolle Tase von Ika Rapka geschenkt bekam.
Wir haben zusammen ihren wunderbaren Haiku – Gedichtband „momentaufnahme“ auf den Weg gebracht. Sie hat 365 Haikus geschrieben und dazu Schwarz-Weiß Fotos gemacht.
Ich hab dafür den Buchsatz gestaltet und sie beim Cover unterstützt.
Das Buch ist toll und wir haben es bei der 3. Stuttgarter Buchmesse dabei, die am 28.02.2026 in Fellbach in der Schwabenlandhalle stattfindet.
Komm vorbei, wir sind im Hölderlinfoyer HF18!
Musik
Mit der Tasse Kaffee setze ich mich morgens seit einiger Zeit immer ans Klavier. Ich habe als Jugendliche einige Jahre Unterricht gehabt und hauptsächlich klassische Stücke gespielt.
Seit ich vor einigen Jahren wieder angefangen habe, versuche ich mich auch an modernen Stücken und Liedinterpretation. Dabei habe ich den Komponisten Philip Glass entdeckt, der sehr minimalistische Stücke mit großer Wirkung geschrieben hat. Ich studiere gerade die Etude 1 ein und im Moment habe ich große Ehrfurcht vor der Geschwindigkeit, mit der dieses Stück aufgeführt wird (google einfach mal, es gibt hervorragende Vorträge).
Dann übe ich ein Stück, das eigentlich für Orchester komponiert wurde, in einer Klavierversion:
Lux eterna / Requiem for a Dream von Clint Mansell. Die Orchesterversion lief damals in der Kinovorschau von Herr der Ringe – Die zwei Türme (glaube ich). Ein tolles Stück voller Dynamik mit vielen Oktavgriffen, die auf Dauer eine Herausforderung sind. Ich taste mich langsam heran, denn bei den Noten steht: Difficult version 😉
Als drittes Stück spiele ich Schumann, „Der Dichter spricht“. Ganz anders, aber auch toll, voller Spannung.
Vielleicht nehme ich einen Teil davon für meine sozialen Kanäle als Musikuntermalung.
Aber da muss ich erstens noch besser spielen und zweitens erstmal schauen, wie das mit den Rechten ist.
Unsicher bin ich allerdings, wie Kaba meine Klavierkünste einschätzt. Immerhin ist sie nicht aus ihrem Körbchen geflüchtet.


Nach dem Klavierspielen und frühstücken habe ich viel am Schreibtisch erledigt, Mails geschrieben und ein tolles neues Projekt auf die Reise gebracht, von dem ich bald hier erzählen werde.
Den Nachmittag habe ich dann mit meinem nächsten Schreibratgeber verbracht. Nach Schreibst du schon? und Schreibst du wieder?, den beiden 13 Wochen Schreibimpuls-Kalendern, und dem Jahreskalender Schreibst du? Durch das Jahr kommt nun das Thema „Schreibst du Kurzgeschichten?“
Dabei gehe ich auf die Form der Kurzgeschichte ein, die wesentlichen Charakterisierungen, die wichtigsten Faktoren einer Geschichte, wie Spannung entsteht und wie man überarbeitet. Dazu habe ich ein Konzept entwickelt, wie man in einer Woche eine Kurzgeschichte erarbeitet und schreibt.
Wie gewohnt bei meinen Schreibratgebern, die ja neben dem Wissen auch Arbeitsbuch sind, gibt es dann einen 13 Wochenkalender mit Impulsen, so dass man am Ende dreizehn unterschiedliche Geschichten geschrieben hat.
Ich freu mich schon, das neue Buch auf der 3. Stuttgarter Buchmesse am 28.02.2026 zu präsentieren. Sonst gibt es die Schreibratgeber nur bei mir, also kommt zur Buchmesse!!!

Zur Motivation baue ich gerade Pinguine.
Ich habe das Set geschenkt bekommen und nun gilt:
pro 1 Stunde an dem Buch arbeiten, darf ich 10 Bausteine verbauen.
Ein Pinguin besteht aus 120 Bausteinen, also habe ich seit dem Geschenk schon 12 Stunden geschrieben.
Ein zweiter Pinguin und eine Platte warten darauf, gebaut zu werden, noch ca. 150 Bausteine.
Mal schauen, was eher fertig ist: die Pinguine oder das Buch.
Ich hoffe, das Buch — es muss noch lektoriert und gesetzt werden, bevor es in den Druck geht …
(Falls jetzt jemand denkt: Werbung für Lego:
Das Bild ist jedenfalls unabhängig von der Firma zu sehen und ich bastel nur zu meinem Privatvergnügen)
Vorbereitungen
Heute habe ich auch ein kleines Paket bekommen mit Karten, die ich zu magnetischen Lesezeichen verbasteln möchte. Gibt es als Goodie … genau auf der 3. Stuttgarter Buchmesse (28.02.)
Und die nächste Lesung steht an, schon morgen gibt es eine ausverkaufte (!!!) Ladies Crime Night in Esslingen von den Mörderischen Schwestern. Ich lese aus Tabak, Tod und Traubenlese meine Geschichte Ein einfacher Auftrag über einen Detektiv, der Alibis anbietet. Dafür übe ich den Text vorher und habe auch schon die Kleidung in den Vereinsfarben bereitgelegt.



Ausklang

Im Moment lese ich von Ingrid Zellner den spannenden Krimi „Höhlenmorde“
In der Wimsener Höhle wird eine gefolterte Leiche im Wasser gefunden. Und während die Ermittlungen laufen, tauchen auch in anderen Höhlen auf der schwäbischen Alb Leichen auf.
Ich fand den Einstieg schon sehr spannend ( und nichts für leichte Nerven) und es liest sich wie ein richtig guter Whodunit-Krimi.
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Sobald der Artikel fertig geschrieben ist, lese ich weiter.
Gibt’s übrigens auch auf der 3. Stuttgarter Buchmesse am Stand der Mörderischen Schwestern (HF19, direkt neben meinem Stand!)

Tja, und eigentlich sollte hier noch ein Bild von den Schneeglöckchen stehen, die ich gestern entdeckt habe. Aber nicht fotografiert. Heute morgen auf der Gassirunde vergessen. Dann hat es geregnet, als ich mittags und nachmittags mit Kaba unterwegs war, da sind wir nur kurz raus. Und bei der Abendrunde war es, na klar, dunkel.
Ich mach es asap, denn für mich gehört es zu diesem Tag. Ich freu mich einfach, dass bald der Frühling kommt, für mich könnte der Winter auch mal vorbei sein.
Ich mag auch mal zwei Wochen Schnee total, wie im Januar, aber jetzt ist ja auch mal gut.
So wie mit meinem Tagesrückblick, da wartet ein Krimi auf mich 😉
Vielen Dank fürs Lesen und schreib doch in den Kommentaren, wie es bei dir lief, was dir gefallen hat und was du gerne mal lesen oder wissen möchtest.






Hallo Babette,
über Caro bin ich auf deinem Blog gelandet und habe deine 12 von 12 sehr gerne gelesen. Ich bin ein großer Freund dieser Aktion, weil ich so viele neue Blogs kennenlerne und ich es spannend finde, wie andere Menschen ihren Alltag erleben.
Auch wenn ich selbst kein Klavier spiele- ich höre Klavierspielern sehr gerne zu. Ich finde Klavier hat immer etwas beruhigendes und zutiefst schönes. Ich kann das gar nicht so gut in Worte fassen. Eine Freundin von mir spielt auch Klavier und ich könnte ihr stundenlang zuhören.
Danke für Deinen Einblick in Deinen Tag.
Anja
In Deine Kaffeemühle habe ich mich ja etwas verliebt😍. Sie ist wirklich toll.
Hallo Babette,
eine gute Freundin von mir bereitet den Kaffee genauso zu wie Du. Schmeckt schon ganz besonders gut, muss ich zugeben.
Danke für Deinen interessanten Einblick in Deinen Bücheralltag – und schön, dass ich Deinen Blog über das 12 von 12 gefunden habe. Bücher und schreiben sind ja mein anderes großes Ding neben Nordsee- und Bootsliebe. Ich hab mir schon ein – virtuelles – Lesezeichen an Deinen Blog gemacht und stöbere nächste Tage in Ruhe mal durch.
Schön, dass Du auch bei mir im Blog warst und ich Dich dadurch gefunden habe. Auf frohes Wiederlesen
Liebe Grüße
Britta